the (almost) daily appreciator

Sunday, June 03, 2007

miscellaneous thoughts in a 3:07a.m. state of mind

Letztens hatte ich mal wieder so einen super Gedanken zum Thema Eskapismus. Ich glaube ja das selbst denken eine Form des Eskapismus ist. In diesem Sinne könnte der Phrasmus "in Gedanken woanders" eigentlich bedeuten, dass das "Woanders" die Gedanken selber sind...

3 Comments:

Blogger Senksis said...

Demnach befindet man sich also nur beim reinen Fühlen in seinem wahren Selbst?

10:36 AM  
Blogger tomdwayne said...

Wenn du Eskapismus ausschließlich als Selbstverleugnung definierst wohl schon. Ich glaube der Drang zur Realitätsflucht ist nur allzumenschlich, und kann einem vielleicht sogar bei der Selbstfindung helfen. Wenn Eskapismus natürlich krankhafte Züge annimmt (Trekkies, Drogen, Vollnerds) ist es natürlich selbstverleugnend - das gilt aber wohl auch für das reine Fühlen (was auch immer das ist: reines Fühlen - wow, stell dir vor du würdest NUR fühlen).
Beispiel: Urlaub - ist ja wohl Eskapismus pur - manchmal lernt man da aber über sich selbst mehr als im Alltagstrott.
Wenn du liest, flüchtest du ja auch für ein paar Stunden vor dem Alltag, genauso wie beim Filme gucken, was auch immer, aber etwas für dein Selbst mitnehmen tust du ja doch sicherlich auch von der jeweiligen Erfahrung mitnehmen.

4:51 PM  
Blogger tomdwayne said...

tust du ja doch auch mitnehmen tun...du kennst ja meine nächtlichen Schreibfehler...mein Gehirn funktioniert gerade nicht so gut...

4:52 PM  

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